Kommunalpolitik mit Verstand statt Parteibuch!

Badepark („Von Ausbau bis Rückbau alles dabei“ RP 16.05.14)

Die Antwort der Piraten im Original:

Diese Frage sollen die Haßlocher Bürger selbst beantworten (z.B. Bürgerbefragung oder Bürgerhaushalt). Auch über den Aus- und Umbau des Badeparks sollen die Bürger selbst entscheiden: Wollen die Haßlocher weiterhin das Defizit von 1,37 Mio € zu 100% selbst tragen, obwohl die Mehrheit der Besucher des Badeparks aus umliegenden Ortschaften kommt? Bei 150.000 bis 170.000 Besuchern pro Jahr scheint der Badepark nicht so unattraktiv zu sein, wie man ihn gerne darstellt. Um die Attraktivität für Haßlocher Bürger zu steigern, soll z.B. eine ganzjährig gültige, sehr günstige Badepark-Karte und ein Kurzzeittarif eingeführt werden.

Meine Ergänzung:

Nur etwa 15% der Besucher des Badeparks kommen aus Haßloch, das Defizit tragen alle Haßlocherinnen und Haßlocher aber allein. Da die Gesamtbesucherzahl aber ganz gut ist, müssen wir Anreize schaffen, um mehr Haßlocher Bürgerinnen und Bürger in den Badpark zu bekommen. Vorschlag: Mit dem Holiday-Park-Ausweis erhält man auch freien Eintritt im Badepark. Evtl. lassen die Besucher dann auch etwas Umsatz im Badepark? Jedenfalls hätten die Haßlocher dann Grund, mal wieder in den Badepark zu gehen. Funktioniert beim Holiday-Park ja auch!

Mein Kommentar zu den Antworten der anderen Parteien:

3,5 Mio € hat Haßloch nicht, auch nicht wenn es Zuschüsse gibt. Noch verhängnisvoller wäre es, wenn wir Kredite aufnehmen, damit wir den fetten Zuschuss zu 8,5 Mio € erhalten. Und ob der Badepark dann attraktiver ist? 50 000 weitere Besucher sollen nach dem Großumbau kommen, stand in der Rheinpfalz. Wer glaubt das?
Die SPD fordert eine Bürgerkarte. Ich trete gerne den Vdeo-Beweis an, von wem diese Idee stammt:

http://youtu.be/ixv78RZMZBE

 

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