20. Oktober 2019

Lärm

Lärm nervt nicht nur. Hält Lärm dauerhaft an und überschreitet er bestimmte Grenzwerte, kann er auch ein Risiko für die Gesundheit darstellen. Die Folgen können Hörschäden, chronischer Stress, Schlafstörungen und sogar Kreislauferkrankungen sein:

Lärm macht krank!

Experten sind sich einig: Viele Straßen sind zu laut.

In ihrer im Februar in Stuttgart vorgelegten Erklärung fordern die Experten strengere Grenzwerte für verkehrsbedingten Lärm und befürworten ein Absenken der aktuell als gesundheitsgefährdend eingestuften Schwellenwerte: Tagsüber ab 70 Dezibel, nachts bei Werten ab 60 Dezibel. Die im Oktober 2018 veröffentlichte Empfehlung der Weltgesundheitsorganisation WHO empfiehlt deutlich geringere Grenzwerte: Tagsüber sollte diese laut WHO bei einer Grenze von 53 Dezibel liegen, nachts bei 45.

Die WHO hat die Grenzwerte gesenkt, um den zunehmenden Stress- und Lärmbedingten Erkrankungen Rechnung zu tragen.

Hier finden Sie Dokumente zum Thema „Lärmaktionsplanung“:

 

Bund/Länder_Arbeitsgemeinschaft_für_Immissionsschutz_Lärmaktionsplanung

Umweltbundesamt: Bürgerbeteiligung bei der Lärmaktionsplanung

GSTB:_Umsetzung_der_EU_Umgebungslärmrichtlinie_aus_Sicht_der_Kommunen

Hassloch_Äußerer_Herrenweg_Laermgutachten_nur_digital_